Jede fertige PSP-Display-Installation beginnt gleich: mit einem 3D-Konzeptdesign, das verfeinert und technisch ausgearbeitet wird, bevor auch nur ein einziges Panel gefertigt wird. Projekt X27 ist eines dieser Konzepte – aktuell in der Designphase, noch nicht in Produktion –, das entwickelt wurde, um ein mehrzoniges Ladenlayout für ein Schmuckgeschäft zu erkunden. Es wird hier vorgestellt, um zu zeigen, was diese erste Phase des Prozesses tatsächlich hervorbringt und wie sie mit der anschließenden Fertigung und Installation bei bestätigten Projekten zusammenhängt.
PSP Display ist ein Hersteller, kein Designstudio. Dieser Unterschied ist für Käufer wichtig: Ein Designkonzept wie dieses ist der Ausgangspunkt eines durchgängigen Prozesses – dasselbe Team, das das Rendering erstellt, legt auch die Materialien fest, übernimmt die Fertigung und koordiniert die Installation vor Ort. Es gibt keine Übergabe zwischen einer Designagentur und einer separaten Fabrik.
Das Konzept basiert auf Kontrasten. Skulpturale weiße Deckenelemente stehen neben Wänden mit roher Steinstruktur; polierte Spiegelflächen kontrastieren mit matten, sandfarbenen Oberflächen. Alle hier gezeigten Elemente wurden anhand realer, baubarer Spezifikationen modelliert – nicht nur als dekorative Darstellungen. Die Zeichnungen, die diesen Bildern zugrunde liegen, können daher bei Projektbestätigung direkt in die Konstruktion und Produktion einfließen.
Das Haupthallenkonzept nutzt eine geschwungene, stoffartige Decke und ein organisches, blattförmiges Strukturelement als visuellen Mittelpunkt. Darunter sind goldfarbene Verkaufstheken mit integrierter LED-Kantenbeleuchtung in Gruppen angeordnet, um die Sichtachsen über die gesamte Fläche freizuhalten. Die Theken sind abgerundet und verjüngen sich eher zu einer kantigen Form, wodurch der Übergang zwischen Architektur und Einrichtung harmonisch wirkt.
Nahe des Eingangs dient eine spiegelpolierte Edelstahl-Felsformation als fotogener Blickfang, direkt neben einem separaten Bereich für die Content-Erstellung. Dies entspricht einem wachsenden Wunsch von Schmuckhändlern: Platz für Produktfotografie und Live-Streaming direkt in die Raumplanung zu integrieren, anstatt ihn nachträglich einzuplanen.
Eine mit Reliefs verzierte Eingangswand aus Sandstein setzt einen besonderen Akzent, bevor die Kunden die Hauptverkaufsfläche erreichen. In diesem Übergangsbereich werden Licht und Materialstruktur – und nicht die Produktdichte – genutzt, um Vorfreude zu wecken.
Der innerste Bereich präsentiert sich in wärmeren, bernsteinfarbenen Tönen. Einzelne Halsketten werden unter Glasglocken ausgestellt, umgeben von lebenden Pflanzen und hinterleuchteten Wandpaneelen mit marmorierter, mineralisch anmutender Oberfläche. Dieser Bereich ist für die Einzelpräsentation konzipiert und eignet sich besonders für hochpreisige Artikel, bei denen die Aufmerksamkeit jeweils auf ein Objekt gelenkt werden soll.
Bei allen oben genannten Produkten handelt es sich um Vorrichtungstypen, die PSP Display im eigenen Haus herstellt – die Konzeptphase dient dazu, die Designrichtung zu bestätigen, bevor diese Spezifikationen in Produktionszeichnungen einfließen.
Für Projektleiter und Einkaufsteams, die einen Displaypartner evaluieren, ist die entscheidende Frage nicht nur „Können sie so etwas entwerfen?“, sondern „Wird dasselbe Unternehmen auch nach der Fertigung und Installation noch verantwortlich sein?“ Die Zusammenarbeit mit einem einzigen Hersteller über alle vier Phasen hinweg bedeutet:
Bietet PSP Display ausschließlich Designleistungen an oder auch Fertigung und Installation? PSP Display ist ein Hersteller, der den gesamten Prozess intern abwickelt: Konzeptentwicklung, Konstruktion, Fertigung und Installation vor Ort. Designarbeiten wie das hier gezeigte Konzept sind der erste Schritt dieses Prozesses und keine eigenständige Dienstleistung.
Welche Materialien werden für maßgefertigte Schmuckvitrinen wie diese verwendet? Hochglanzpolierter Edelstahl für skulpturale Blickfänge, lackierte und lasierte MDF-Platten für die Vitrinenkorpusse, gehärtetes Glas für einzelne Präsentationskuppeln und hinterleuchtete Verbundplatten für Akzentwände. Die Materialwahl richtet sich nach dem Designkonzept des jeweiligen Bereichs und nach praktischen Anforderungen wie Langlebigkeit und Beleuchtungsintegration.
Lässt sich ein solches Schmuckpräsentationskonzept an ein anderes Ladenlayout anpassen? Ja. Die Theken- und Vitrinenmodule basieren auf einer einheitlichen Grundstruktur, sodass der gleiche Produktionsprozess ohne kompletten Umbau für unterschiedliche Grundrisse, Kurven oder Zonenformen rekonfiguriert werden kann.
Warum sollte man einen Bereich für die Content-Erstellung in das Ladenkonzept eines Juweliergeschäfts integrieren? Einzelhändler wünschen sich zunehmend einen festen Bereich für Produktfotografie und Live-Streaming, der in den Grundriss integriert ist, anstatt vor dem Verkaufstresen improvisieren zu müssen. Durch die frühzeitige Einplanung dieses Bereichs in die Raumaufteilung wird eine einheitliche Beleuchtung und Kamerapositionierung im Vergleich zum restlichen Geschäft gewährleistet.