Eine Fallstudie zur Designgenauigkeit – wie die 3D-Renderings von PSP Displays in einen fertigen Flagship-Store für Lao Feng Xiang, Chinas älteste ununterbrochen tätige Schmuckmarke, umgesetzt wurden.
Lao Feng Xiang wurde 1848 während der Qing-Dynastie in Shanghai gegründet und gilt heute als Chinas älteste Schmuckmarke. Das Unternehmen verfügt über ein Filialnetz mit Tausenden von Geschäften in Festlandchina, Hongkong und internationalen Standorten wie New York, Sydney und Vancouver. Bekannt für seine traditionelle Gold- und Silberschmiedekunst und in jüngerer Zeit auch für Jadeit- und andere Schmuckkollektionen, erforderte das neueste Ladenkonzept ein Präsentationssystem, das dieses Erbe in ein zeitgemäßes Verkaufsumfeld überträgt – mit warmen Metalltönen, skulpturalen Akzentwänden und einer Präsentationssprache, die eher an eine Boutique-Galerie als an einen traditionellen Schmucktresen erinnert.
Diese Fallstudie stellt die 3D-Renderings von PSP Displays Fotos des fertigen, installierten Ladens gegenüber – ein direkter Blick darauf, wie genau ein Rendering dem realen Ergebnis entsprechen kann und sollte.
Für einen B2B-Einkäufer, der einen Vorzeigehersteller evaluiert, ist nicht die Visualisierung selbst der entscheidende Test – sondern ob das fertige Geschäft der Visualisierung entspricht. Zwei Vergleiche aus diesem Projekt belegen dies eindrücklich.
Die kreisrunde Akzentwand. In der Visualisierung ziert die zentrale Wand des Ladens eine große, dunkle, kreisrunde Platte mit einem strahlenförmigen Sonnenmuster, die hinterleuchtet ist, sodass die Scheibe vor den umgebenden Schränken leuchtet. Im fertigen Laden ist dieselbe Platte exakt wie in der Visualisierung angebracht – gleiche Größe, gleiches strahlenförmiges Linienmuster, gleiches Leuchten hinterleuchtet – und die flankierenden Glasvitrinen sowie die bronzefarbene Ausstellungsnische weisen die gleichen Proportionen wie in der Visualisierung auf.
Der Empfangstresen und die Rückwand. Ein zweiter Vergleich zwischen Rendering und Realität zeigt den Hauptempfangsbereich des Geschäfts: einen bronzefarbenen Empfangstresen, flankiert von langen Glasvitrinen, mit dem Schriftzug „LAO FENG XIANG 老凤祥“ an der Wand über einer eingelassenen Beleuchtungsnische. Das fertige Foto zeigt dieselbe Tresenform, dieselbe Platzierung des Schriftzugs und dieselbe warme Beleuchtung – bis hin zur kleinen, in die Seitenwand eingelassenen Ausstellungsnische.
Diese hohe Übereinstimmung ist besonders wichtig für Marken, die einen Rollout an mehreren Standorten managen, wo eine Darstellung als zuverlässige Produktionsreferenz dienen muss und nicht nur als visuelles Verkaufsargument.
1. Lange, flache Glasvitrinen entlang der Seitenwände des Geschäfts dienen der Präsentation des Hauptsortiments an Gold und Schmuck. Die Oberfläche besteht aus einem warmen, steinähnlichen Material mit bronzefarbenen Zierelementen und wird von unten beleuchtet, sodass die Goldstücke über die gesamte Thekenlänge gleichmäßig ausgeleuchtet werden.
2. Gebogener Empfangsbereich / zentraler Tresen Ein abgerundeter Tresen mit Bronzekanten, der sich im Zentrum des Geschäfts unterhalb der kreisförmigen Akzentwand befindet und dazu dient, die Raumaufteilung zu verankern und die charakteristischen oder saisonalen Stücke der Marke zu präsentieren.
3. Freistehende Präsentationspodeste Einzelne, mit Glas abgedeckte Präsentationspodeste in unterschiedlichen Höhen, die vor den Haupttheken positioniert sind, um den Grundriss aufzulockern und den wichtigsten Stücken eine eigene Sichtlinie zu geben, getrennt von den Thekenreihen am Rand.
4. Wandintegrierte Ausstellungsnischen Hinterleuchtete, eingelassene Nischen, die direkt in die Schrankwand des Ladens eingebaut sind und für einzelne skulpturale oder historische Stücke verwendet werden – eine kleinere Version der Schaufensterdekoration im Flagship-Stil, die in anderen Schmuckprojekten von PSP Displays zum Einsatz kommt.
5. Maßgefertigte Polstersitze: Skulpturale Hocker mit Wellenmuster-Bezug, die an den Tresen positioniert sind, um ein längeres, sitzendes Beratungserlebnis zu ermöglichen und nicht nur ein Stehen und Stöbern.
Die 175-jährige Geschichte von Lao Feng Xiang basiert auf der Gold- und Silberschmiedekunst – ein Erbe, das sich leicht durch kunstvolle, traditionelle Schreinerarbeiten ausdrücken ließe. Dieses Projekt verfolgt einen anderen Ansatz, und diese Entscheidung ist bewusst getroffen:
Warmes Metall statt Ornamenten. Zierelemente aus Bronze und gebürstetem Messing greifen die Materialtradition der Marke (Gold, Silber, feine Metallarbeiten) auf, ohne auf dekorative Motive zurückzugreifen, und positionieren das Vitrinensystem näher am zeitgenössischen Luxuseinzelhandel als an einer historischen Vitrine.
Statt einer ganzen Wand voller Schilder setzt das Geschäft auf ein einzelnes skulpturales Element als zentralen Blickfang. Anstatt die Markenbotschaft auf mehrere Grafiktafeln zu verteilen, konzentriert sich das Geschäft auf eine großformatige, kreisrunde Akzentwand – ein Sonnenmotiv, das sowohl als modernes Kunstobjekt als auch als Symbol für Strahlkraft wahrgenommen wird, eine naheliegende Assoziation für einen Spezialisten für Gold und Edelsteine.
Die Thekengeometrie ist auf Beratung und nicht nur auf Stöbern ausgelegt. Der geschwungene Empfangstresen und die gepolsterten Hocker signalisieren ein entschleunigtes, sitzendes Einkaufserlebnis, das sich für hochwertige Gold- und Jadeitstücke eignet und sich deutlich von der schnelleren, stehenden Gestaltung gängiger Schmuckgeschäfte im Massenmarkt unterscheidet.
Wie genau entspricht eine 3D-Visualisierung üblicherweise dem fertigen, hergestellten Geschäft?
Bei Projekten, bei denen PSP Displays sowohl die Visualisierung als auch die Fertigung übernimmt, wird das fertige Geschäft exakt nach den Proportionen, Materialien und dem Beleuchtungskonzept der Visualisierung gebaut – wie die Visualisierungs-Realitäts-Vergleiche dieses Projekts zeigen. Visualisierungen dienen als Produktionsreferenz und nicht nur als Verkaufsvisualisierung. Daher werden Thekengeometrie, Wandgestaltung und Beleuchtungsanordnung in die fertige Installation übernommen.
Können Sie nicht nur Vitrinen, sondern auch großformatige Gestaltungswände herstellen?
Ja. Neben Glasvitrinen und -theken fertigt PSP Displays auch architektonische Gestaltungselemente – wie beispielsweise die hinterleuchtete, kreisförmige Sonnenscheibe, die in diesem Projekt verwendet wurde – als Teil eines kompletten Ladeneinrichtungspakets.
Bieten Sie maßgefertigte Sitzmöbel und Polstermöbel passend zu einem Vitrinensystem an?
Ja. Gepolsterte Hocker, Bänke und Sitzgelegenheiten für Beratungsgespräche können in einem Stoff oder einer Oberfläche gefertigt werden, die auf die gesamte Materialpalette der Ausstellungsstücke abgestimmt ist, wie beispielsweise bei den in diesem Projekt verwendeten, mit Wellenmuster gepolsterten Hockern.
Ist diese Art der Designindividualisierung auch für einzelne Boutiquen verfügbar oder nur für große Rollout-Programme?
Beides. Der hier angewandte Rendering-to-Manufacturing-Prozess eignet sich gleichermaßen für eine einzelne Flagship-Boutique wie für die Einführung an mehreren Standorten – der Unterschied liegt hauptsächlich in der Spezifikation der Showcase-Module für die Wiederholbarkeit in weiteren Filialen.
PSP Displays (浙江品尚品展示用品有限公司) ist ein 1998 gegründeter Hersteller von maßgefertigten Schmuckvitrinen und kompletten Ladenbaulösungen mit Sitz in Zhejiang, China. Wir beliefern Schmuckmarken, Einzelhandelsketten und unabhängige Händler in über 30 Ländern und übernehmen alle Leistungen von der Konzeptentwicklung über die Fertigung bis hin zur Installation.
Das Projekt Lao Feng Xiang verdeutlicht unsere Kernkompetenz: die Umsetzung eines 3D-Konzepts in ein fertiges Geschäft, das dem Design entspricht und nicht nur eine Annäherung daran darstellt. Für Projektanfragen besuchen Sie bitte [Link einfügen]. pspdisplays.com Oder kontaktieren Sie uns direkt.